Danke, dass Du diesen Artikel liest!

Heute komme ich zum Finale meiner kleinen Blogreihe über ein glückliches Leben.

Wie Du schon in den letzten Artikeln gelesen hast, gibt es eine Reihe von Grundlagen, die für ein glückliches Leben unverzichtbar sind. Zum Abschluss geht es um einen ganz besonders wichtigen Aspekt, den es unbedingt braucht, um ein glückliches Leben zu führen.

Es geht um Dankbarkeit

Vielleicht hast Du die folgende Situation auch schon erlebt. Schon beim Aufstehen ärgerst Du Dich darüber, dass die Sonne so hell scheint und überhaupt, dass die Nacht schon vorbei ist. Dann schmeckt der Kaffee nicht, das Auto springt nicht an, obwohl Du eh schon im Stress bist und dann sind auch noch die Kollegen doof.

Es gibt so vieles im Leben, worüber Du Dich aufregen kannst

Aber, alleine in dem letzten Absatz steckt so viel, wofür Du dankbar sein kannst. Du hast offensichtlich eine Wohnung, Du kannst Dir morgens frischen Kaffee machen, Du hast ein Auto und Du hast einen Job. Was wäre, wenn Du für all das dankbar wärst?

Wann hast Du das letzte Mal so richtig Kopfschmerzen gehabt? Und was hast Du dann getan? Hast Du Dich aufgeregt? Hast Du im Selbstmitleid gebadet und Dich gefragt, warum das ausgerechnet jetzt kommt? Was wäre, wenn Dein Körper Dir damit ein Signal sendet und Dir sagt, dass er gerade genug hat? Was wäre, wenn er Dir mitteilen möchte, dass er gerade eine Pause braucht? Hast Du Dich in dieser Situation mal zurückgenommen und gefragt, was Du jetzt brauchst? Hast Du Dich bei Deinem Körper dafür bedankt, dass er Dir ein Zeichen sendet? Hast Du auf dieses Zeichen gehört?

Ich muss immer funktionieren

So sehr, dass wir sofort unruhig werden, wenn mal etwas nicht so funktioniert, wie wir uns das vorstellen. Wir fokussieren uns sofort auf das Negative. Das, was nicht klappt steht im Mittelpunkt des Geschehens. Wir sind genervt und gestresst. Dies alles passiert unterbewusst und raubt uns unheimlich viel Energie. Am Ende des Tages sind wir unglücklich, weil NICHTS so lief, wie wir uns das vorgestellt haben.

Wirklich nicht? Sind wir am Ende des Tages satt? Haben wir ein Dach über dem Kopf? Haben wir Freunde oder Familie, zu denen wir gehen können, und die sich unsere täglichen Sorgen immer wieder anhören?

Uns geht es viel zu gut

Die Wahrheit ist, den allermeisten Menschen in der westlichen Welt geht es heutzutage so gut, wie noch nie zuvor. Manchmal reicht das aber nicht. Wir legen unseren Fokus häufig auf die negativen Dinge im Leben. In den aller meisten Fällen sind das Probleme, die viele Menschen in anderen Ländern gerne mal für einen Tag hätten. Dort geht es nämlich um das blanke Überleben, weil sie keinen Zugang zu Nahrung und manchmal nicht einmal zu Wasser haben.

Und trotzdem gibt es solche Tage. Und jetzt verrate ich Dir ein Geheimnis. Solche Tage gibt es auch bei mir. Die Krux daran ist, dass wir unheimlich viel Energie verschwenden, wenn wir uns nur auf das Negative konzentrieren.

Wenn wir dankbar sind, passiert Positives im meinem Leben

Wir verändern unseren Fokus und nehmen immer häufiger wahr, wenn uns etwas Gutes passiert. Und dann passiert plötzlich immer mehr davon.

Aber warum ist das so?

Die Antwort ist erschlagend einfach. Du legst den Fokus auf das Gute und lässt es damit in Dein Leben. Wenn Du dankbar dafür bist, dass Dir z.B. jemand die Tür aufhält, dann hast Du einen guten Moment in Deinem Leben und Du schenkst jemandem noch einen guten Moment. Wenn Du dankbar bist für etwas, das Du von jemand anderem bekommst, dann schenkst Du dem Anderen Wertschätzung für das, was er für Dich getan hat, z.B. die Tür aufzuhalten.  Es entsteht also eine Win-Win-Situation. Und es kann gut sein, dass Dein Gegenüber dem Nächsten wieder die Tür aufhält und sich die Situation so wiederholt. Vielleicht würde das nicht passieren, wenn Du einfach achtlos durch die offene Tür gehst. Probiere es doch einfach mal aus und sei dankbar, wenn Dir jemand einen Gefallen tut.

Wenn Du dankbar bist für die Dinge, die Dir in Deinem Leben passieren, dann verhältst Du Dich automatisch auch so, dass Dir Gutes passieren kann.

Ein letzter Punkt

Wenn Du dankbar bist, bist Du mit den positiven Dingen beschäftigt. Du hast schlicht und ergreifend keine Zeit, Dich auf die negativen Dinge zu konzentrieren. Und wenn doch mal etwas schiefläuft, kannst Du es leichter wegstecken, wenn Du Dir in dem Moment bewusst machst, wieviel Gutes Dir heute schon widerfahren ist.

Kann man Dankbarkeit üben?

Die gute Nachricht ist, ja! Dankbarkeit kann man üben! An erster Stelle steht die Entscheidung, dankbar zu sein und nicht alles als selbstverständlich hinzunehmen. Wenn Dir auf Anhieb nichts einfällt, wofür Du dankbar sein kannst, empfehle ich Dir ein Dankbarkeitstagebuch. Das klingt am Anfang vielleicht etwas komisch, ist aber eine sehr wirkungsvolle Methode. Besorg Dir ein kleines Notizbuch oder einen Block. Nimm Dir jeden Abend ein paar Minuten Zeit und schreibe Dinge auf, für die Du heute ganz konkret dankbar bist. Dinge, die gut funktioniert haben oder die Dir gut gelungen sind. Beginne mit 5 Dingen. Jeden Abend. Wenn Dir das leichtfällt, sehr gut. Dann hast Du schon was geschafft. Dann kannst Du gerne auch direkt 10 nehmen. Wenn Du das regelmäßig machst, wirst Du merken, wieviel Positives in Deinem Leben an jedem einzelnen Tag passiert.

Damit endet meine kleine Serie zum Thema „glückliches Leben“.

  • Ziele
  • Eigenverantwortung
  • Dankbarkeit

Das sind aus meiner Sicht unverzichtbare Grundlagen für ein glückliches Leben. Ich freue mich, wenn Du diese Liste erweiterst und mir erzählst, welche grundlegenden Dinge für Dich zu einem glücklichen Leben dazu gehören.

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